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13.02.2015

Betreff: AW: Epilepsie-ähnliche Anfälle bei abferkelnden Sauen vom 13.02.2015

Moin ihr Behandlungsprofis,
Macht hier im Forum ruhig weiter so... und beschwert euch nicht wenn man eure Betriebe bald dicht macht. Wendet euch besser an eure Tierärzte, dieser wird euch weiterhelfen.
Schämt euch und übt einen anderen Beruf aus.
Gruß
Martin


Antwort auf:

Moin Pigpooler,
jetzt reicht es aber!!!!

Erstens ist die Problematik von Herrn "ANDERS" nicht verstanden worden.
(es sind Sauen betroffen und nicht Ferkel) Zweitens muten die "Behandlungsempfehlungen" an, wie aus dem Mittelalter und ich persönlich empfinde es als Zumutung, so etwas hier lesen zu müssen.

Das Thema Antibiotikareduktion auf ein verantwortungsvolles Maß und den sinnvollen, zielgerichteten Einsatz derselbigen nach entsprechender Diagnostik scheint bei Herrn "ANDERS" ebenfalls noch nicht angekommen zu sein.

Einfach grauenvoll und in keinster Weise akzeptabel!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Reinhold Heggemann

Praxis für tierärztliche Bestandsbetreuung und Qualitätssicherung im Erzeugerbetrieb Schwein Hauptstr. 11
25782 Tellingstedt


Antwort auf:

Hallo ANDERS.,

Deine Vorschläge klingen sehr interessant.

Möchtest Du uns verraten woher Du die tollen Medikamente beziehst.

LG Burgilali



Antwort auf:


es wandern bakterien ins gehirn der ferkel.

2 möglichkeiten könn(t)en es sein:
*) eine abhilfe ist naxcel bzw draxxin den ferkel ab
den ersten lebenstag zu spritzen (streptokokken).
die zuchtsau nach beendigung der geburt, ein
sulfonyl, amoxizilin oder floxacin verabreichen.

*) wenn der bauch explodierend spannt, bei den
nächsten ferkeln die verenden, könnte es auch
clamydien sein. - eine kochsalzlösung (400ml sterofundin)
mit 20ml baytril + 20ml buscopan aufmischen und
davon jeweils 20ml, auf körpertemperatur vorgewärmt,
ferkeln in den ersten lebensstunden in die bauchhöhle
inizieren. das ist eine arbeit für 2 personen. ferkeln
kopfüber hängend zwischen den hinteren 2 und 3
zitzen (höhe kniebeuge) spritzen.
zuchtsau nach beendigung der geburt mit baytril und
einen oxytetrazyclin (otc) behandeln.

beides sind nur behandlungen wenn akutfälle vorhanden
sind. als vorbeugemaßnahme wäre ein einmischen von
otc ins zuchtfutter sinnvoll um den bakterienstand
zu senken. weiters, wenn clamydien im spiel sind soll/muß
der gutfluß im darm der zuchtsau aufrecht gehalten bzw
erhöht werden, dh rohfaser in der ration 3 ... 4 tage vor
und nach der geburt erhöhen.

lg
ANDERS.



Antwort auf:

Hallo
seit einigen Tagen treten gehäuft Epilepsie-ähnliche Symptome bei Sauen nach dem Abferkeln auf. Die Sauen
liegen auf der Seite und rudern krampfartig mit den Gliedmaßen und haben nervöse Zuckungen.Die Symptome beginnen um den 3.Abferkeltag. Vorher sind keinerlei Anzeichen festzustellen.Die Sauen fressen ganz normal und haben auch kein Fieber. Auch das Gesäuge ist in Ordnung. Einzelne Sauen verendeten innerhalb kürzester Zeit. Wenn Traubenzucker intravenös gegeben wird lassen die Symptome rasch nach und die Sauen erholen sich ziemlich schnell. Auffallend ist ,dass die Temperatur der Sauen nur noch bei 36° liegt. Blutproben wurden gezogen, bisher liegen aber noch keine Ergebnisse vor. Kann hier im Forum jemand weiterhelfen?. Um was könnte es sich handeln?. Problem ist ziemlich akut(wöchentliche Abferkelungen).
Mfg