Header-Grafik

20.04.2017

In eigener Sache

Achtung: nicht verpassen. In der Rubrik Partnerpool gibt es eine neue Pressemitteilung zum Thema Husten.



20.04.2017

Russland: Teure Schweinepest

(pigpool) Die Afrikanische Schweinepest (ASP) kommt der russischen Wirtschaft teuer zu stehen. Schätzungen zufolge sind russischen Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren direkte Schäden durch die ASP in Höhe von etwa 5 Mrd. Rubel entstanden, das entspricht etwa 83 Mio. Euro. Die indirekten Kosten sind noch weitaus höher, sie werden auf dutzende Milliarden Rubel geschätzt. Das berichtete kürzlich Russlands Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschew während einer Vorstandssitzung des Föderalen Aufsichtsdienstes für Tier- und Pflanzengesundheit Rosselkhoznadzor.
 
Nach Angaben des Ministers wurden seit 2007 in 46 Regionen Russlands mehr als 1.000 ASP-Fälle registriert und es mussten rund 1 Million Schweine getötet werden. Indes breitet sich das Seuchengeschehen immer weiter aus. In den ersten drei Monaten 2017 wurden bereits 20 Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest registriert. Insgesamt werden laut Tkatschew etwa 300 Fälle für das Jahr 2017 erwartet, im Vorjahr waren es 298 ASP-Fälle. Ein erhöhtes Risiko bestehe in den Regionen Mordowien, Udmurtien, Mari El, Baschkortostan, Tatarstan, Twer, Uljanowsk und Kostroma.
 


www.topagrar.de


20.04.2017

US-Schweinebestand wächst und wächst

(pigpool) Die amerikanischen Schweinehalter stocken ihre Bestände weiter auf. Nach Angaben des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) wurden am 1. März 2017 insgesamt 70,98 Millionen Schweine in den Vereinigten Staaten gehalten. Das sind mehr den je bei einer Frühjahrszählung. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Schweinebestand damit um 4,2 % bzw. 2,85 Mio. Tiere. Betroffen sind alle Altersklassen. Am stärksten fiel der Anstieg jedoch bei den schweren Mastschweinen über 55 kg Lebendgewicht aus (+ 5,4 %).
 
Zugenommen hat auch die Zahl der Zuchtsauen, und zwar um 1,5 % auf 6,07 Millionen Tiere. Im Zeitraum von Dezember 2016 bis Mai 2017 werden laut USDA voraussichtlich 6,02 Millionen Sauen abferkeln. Das wären 2,1 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Hinzu kommt die weiter steigende Produktivität der Tiere. In der zuletzt erfassten Periode von Dezember 2016 bis Februar 2017 wurden mit durchschnittlich 10,43 Ferkeln je Wurf so viele Tiere lebend geboren wie niemals zuvor in diesen Wintermonaten.

Angesichts dieser Zahlen ist es nicht verwunderlich, dass die USDA-Experten von einem deutlichen Anstieg der US-Schweinefleischproduktion im Jahr 2017 ausgehen. Gegenüber 2016 soll sie um rund 530 000 t bzw. 4,7 % zulegen. Neben einem moderat wachsenden Inlandsverbrauch erwartet das Landwirtschaftsministerium bei den Schweinefleischexporten ein Plus von 8,4 % auf 2,57 Mio t.
 
Auch im Nachbarland Kanada wachsen die Bestände. Nach Angaben des Statistikamtes in Ottawa hielten die kanadischen Erzeuger am 1. Januar 2017 insgesamt 13,73 Millionen Schweine in ihren Ställen. Das sind 1,6 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit setzt sich die Expansion der Schweinehaltung beim sechstgrößten Produzenten in der Welt das vierte Jahr in Folge fort.


www.topagrar.de


20.04.2017

Mehr MRSA-Nachweise in Dänemark

(pigpool) In immer mehr dänischen Schweineställen lässt sich der mutliresistente Krankenhauskeim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) nachweisen. In einer jüngsten Erhebung waren 88 % Mastschweinebestände betroffen, meldet die Kopenhagener Behörde für Lebensmittelsicherheit. Beim letzten Screening war der Keim nur in 68 % aller Bestände nachweisbar.
 
Für viele Tierärzte ist das ein Beweis dafür, dass man die Resistenzproblematik bei Arzneimitteln nicht allein durch ein strenges Antibiotika-Monitoring bei Nutztieren in den Griff bekommen kann. Denn durch das dänische "Gelbe Karten-System" sei es zwar gelungen, den antibiotikaverbrauch drastisch zurückzufahren. Die MRSA-Problematik nehme jedoch zu statt ab. Experten plädieren daher für ein Resistenz- anstelle des jetzt üblichen Antibiotika-Monitorings bei Nutztieren.
 


www.topagrar.de