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02.04.2020

Deutschland wichtigster Abnehmer von Ferkeln aus Dänemark

(pigpool) Die Ausfuhr von Ferkeln aus Dänemark hat im vergangenen Jahr weiter zugenommen. Allerdings gibt es verschiedene Angaben darüber, wie stark der Zuwachs ausgefallen ist. Anfang Februar berichtete der Dachverband der dänischen Agrar- und Ernährungswirtschaft (L&F) von einem Anstieg gegenüber 2018 um 3,4 % auf 14,89 Millionen Tiere mit einem Gewicht von bis zu 50 kg. Den nun vorliegenden Daten von Statistics Denmark zufolge fiel dieser mit 0,4 % auf 14,97 Millionen Stück jedoch deutlich geringer aus.

Grund für die Unstimmigkeit sind unterschiedliche Datenquellen. Während L&F Informationen über Abgaben aus dem Absatzfonds für Schweine nutzt, verwendet die Statistikbehörde Mitteilungen der Exporteure. Diese sollen laut L&F ungenauer beziehungsweise fehlerbehafteter sein, beinhalten jedoch auch die Exportdestinationen. Gemäß den offiziellen Ausfuhrdaten nahmen die dänischen Ferkelverkäufe nach Deutschland 2019 gegenüber dem Vorjahr um rund 158 400 Tiere oder 2,4 % auf 6,81 Millionen Stück zu. Die Bundesrepublik rangierte damit im Ranking der wichtigsten Abnehmer weiterhin vor Polen, wohin die Ferkellieferungen um 1,0 % auf 6,54 Millionen Stück rückläufig waren.

Niederlande auf Platz 3 der Abnehmer

Etwas überraschend steht die Niederlande als großer Ferkelerzeuger in der Europäischen Union auf Rang drei der bedeutendsten Kunden Dänemarks. Dorthin nahm die die Verkaufsmenge im Vorjahresvergleich um 17,6 % auf 537 430 Tiere zu. Relativ noch stärker wuchs der Versand dänischer Ferkel nach Kroatien, nämlich um gut die Hälfte auf 148 220 Stück. Eine der höchsten Zuwachsraten beim Ferkelexport Dänemarks war 2019 den Statistikern zufolge beim Verkauf nach Rumänien mit einer Verdreifachung auf 62 350 Tiere festzustellen. Die Zahl der gelieferten Ferkel nach Spanien lag mit 62 150 Stück sogar zehn Mal so hoch wie 2018. Dagegen brach der Absatz in einigen osteuropäischen Ländern ein. So wurden jeweils gut 50 % weniger Ferkel nach Ungarn und die Slowakei verbracht; die Verkäufe nach Tschechien gingen um rund ein Viertel auf 68 400 Tiere zurück.


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02.04.2020

China: Schweinebestand wächst weiter

(pigpool) In China hat sich der Schweinebestand im Februar weiter erholt. Wie der gemeinsame Präventions- und Kontrollausschuss des Staatsrates kürzlich bei einer Pressekonferenz in Peking berichtete, nahm der Zuchtsauenbestand im Februar gegenüber dem Vormonat um 1,7 % zu. Das war der fünfte monatliche Anstieg in Folge, der sich seit September 2019 insgesamt nun auf 10 % beläuft. Erstmals seit dem vergangenen Herbst erhöhte sich in den großen Betrieben mit mehr als 500 Schweinen auch die Zahl der geborenen Ferkel, und zwar um 3,4 % gegenüber Januar. Insgesamt wuchs der Schweinebestand nach Regierungsangaben im Monatsvergleich um 2,8 %. Das sei saisonal untypisch, denn normalerweise nehme die Zahl der gehaltenen Schweine nach dem Frühlingsfest ab.

Produktion im tierischen Veredlungssektor wiederaufgenommen

Gute Nachrichten gab es auch bezüglich der Wiederaufnahme der Produktion im tierischen Veredlungssektor, die im Zuge der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus gelitten hatte. Dem chinesischen Landwirtschaftsministerium zufolge hatten bis Mitte März 87 % der gut 9 700 zugelassenen Futtermittelunternehmen ihre Tätigkeit wiederaufgenommen; von den Tierarzneimittelherstellern waren es 85 %. Zudem wird nach Regierungsangaben bei den insgesamt 5 520 Schweineschlachtunternehmen in 87 % der Betriebe wieder weitgehend normal gearbeitet. Normalisiert hat sich die Versorgungslage mit heimischen Schweinefleisch allerdings noch lange nicht. So wurden laut Analysten im Februar in elf großen börsennotierten Unternehmen insgesamt 15,3 Millionen Schweine produziert, was im Vergleich zum Vorjahresmonat noch einen Rückgang von 39 % bedeutete.

Regierung bei Produktionszuwächsen zuversichtlich

Die chinesische Regierung bleibt jedoch bezüglich der Produktionszuwächse im weiteren Jahresverlauf optimistisch. Neben den zahlreichen staatlichen Hilfen dürfte dazu auch die hohe Rentabilität der Schweinemast beitragen. Normalerweise liege die Gewinnschwelle bei einem Verhältnis von Schlachtschweinepreis zu Futtermittelpreis von sechs zu eins; im Moment betrage diese Relation jedoch 18 zu eins. Der Schlachtschweinepreis in China ist in den vergangenen Wochen jedoch schrittweise gesunken. Mitte Februar waren für Tiere im Landesmittel noch 37,9 CNY/kg Lebendgewicht (4,98 Euro) erlöst worden; am Montag vergangener Woche (23.3.) waren es nur noch 35,6 CNY/kg (4,68 Euro).


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02.04.2020

EPP-Kongress 2020 verschoben auf 2021

(pigpool) Aufgrund der globalen Einschränkungen im Hinblick auf die Corona-Pandemie hat der Vorstand der European Pig Producers (Club der Europäischen Schweineproduzenten, EPP) beschlossen, in diesem Jahr keinen Kongress auszurichten. Die internationale Tagung sollte unter dem Motto "Volle Chancen voraus" vom 9. bis 11. Juni 2020 in Biddinghuizen in den Niederlanden stattfinden. Der Kongress wird nun unter gleichem Motto Anfang Juni 2021 am gleichen Standort stattfinden. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Mitglieder, die sich bereits für den diesjährigen Kongress angemeldet haben, können unter den gleichen Konditionen am verschobenen Kongress-Termin teilnehmen. Teilnehmer, die ihre Anmeldung stornieren möchten, sollten mit dem Organisationsteam Kontakt aufnehmen.


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02.04.2020

Aktuelle Schweinepreise am Markt

Schweinepreise

Angebot - Nachfrage:  103%, mittel

Marktverlauf: 
Auch für die neue Vermarktungswoche stellt sich der Markt weitestgehend ausgeglichen dar, so dass die Richtnotierung unverändert mit 1,89 € fortgeschrieben wird. Bitte beachten sie bei ihren Anmeldungen die zu erwartenden Schlachteinschränkungen um die Ostertage.

Ferkelpreise

Angebot - Nachfrage:  103%, mittel

Marktverlauf: 
Nach den Preisanpassungen der Vorwochen zeigt sich der Ferkelmarkt in einem ausgeglichenen Verhältnis. Die Märkte in den exportorientierten Erzeugerstaaten DK und NL geraten unter Druck, weil internationale Transporte sich zunehmend erschweren. Dieses hat bislang nur geringe Einflüsse auf den nationalen/regionalen Markt. Die gekoppelte sowie die regionale SVG-Notierung wird unverändert fortgeschrieben.
 

 

 

Schlachtschweine

Ferkel 100er Partie

Ferkel 400er Partie

KW 13./ 14.

1,89 EUR

 84 EUR/ 28kg

86 EUR/ 28kg

KW 14./ 15.

1,89 EUR

 84 EUR/ 28kg

86 EUR/ 28kg