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10.12.2010

Betreff: AW: Wechsel des Ferkelerzeugers - welche Genetik vom 06.12.2010 vom 07.12.2010 vom 08.12.201 vom 08.

Hallo Heinz, ich gebe Dir da recht, mir ist aber die Aussage, JSR im Stall und alles klappt wie von allein...zu simpel. JSR ist mir wohl bekannt, habe selber über 10 Jahre damit gearbeitet-Zucht und in der Mast. Bedeutend ist wohl immer die Gesamtwirtschaftlichkeit und da überzeugt mich diese Genetik nicht so, aber das ist meine Meinung. Schließlich hängt der Erfolg nicht nur von der Genetik ab, auch vom Management natürlich, Baukosten etc....weiß ja jeder selber....Außerdem werden wir immer die Getriebenen bleiben, die Vermarkter / Handel drückt uns in die Ecke und wir reagieren darauf mit noch mehr "Produktivität".....alles wird teurer für uns und wir dulden alles und lassen uns weiter die Preise diktieren, stallen noch mehr Schweine auf und übersättigen einen vollen Markt weiter...Oder sehe ich das völlig falsch?
Christine


Antwort auf:

Hallo Chr......+....,
die Diskussion ist wirklich interessant.
Der Warentest Haus Düsse hat sicherlich damals schon zu umfangreicher Diskussion geführt. Allein der Unterschied im Ebereinsatz( Anteil Top Genetik von 30 - >60%/ Dan Zucht mit höchstem Anteil) hat sicherlich zu Verzerrungen geführt.
Zu den Aussagen, dass JSR auch in der Praxis am Ende der Zunahmeskala liegt: Warum liegt in der Auswertung des EZR Westfalen 09/10 die Genetik JSR genau im Schnitt des Ringes und selbst bei der Gegenüberstellung der 25% besten Betriebe liegt die JSR-Genetik leicht über den 25% besten des Ringes!
Soviel zu der pauschalen Aussage zu den Zunahmen "der " JSR.
Zu der Schlachtleistung JSR gibt es auch in dem Forum ja keine unterschiedliche Auffassung. Entscheidend sind in der Zukunft besonders die guten Bäuche und die bekomme ich nicht über Fütterung sondern über Genetik und kann nicht nur über den Eber kommen. " D. Hesse: Am besten > 53%!!"
MfG Heinz